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Überraschende Wendungen!

Das "Wirtshaus im Spessart" - vermittels magischer Methoden meisterhafter Martins ins bis dahin mäandernde München versetzt: Es platzte aus allen Nähten. Schachfreunde jedweder Couleur - von ganz, ganz klein (Atlanta) über weibliche Trainerschaft aus Niederbayern (Umgangssprache: Originalton Süd) bis zum Achtel-Tonne-Halbriesen - sie alle waren vertreten zu feiern ein Fest, welches in der Geschichte seinesgleichen sucht.

"Schmeller's Angels" Dani & Anke lasen der Besucherschaft jeden Wunsch von den durstigen Lippen und ein Buffet der Extraklasse ließ einmal mehr die hungrigen Herzen höher schlagen.

Und so aßen und tranken, lachten, ratschten und bellten Frau, Mann und Hund bis in den Morgen hinein.

Einige besondere Details gilt es ins besondere Augenmerk der Öffentlichkeit zu stellen: Zum einen die Lesung von Felix - Evangelium nach Lukas - und der Mundart-Beitrag von Friedel H. (gesprochen: Friedel "age" - englisches "H").

Weiter die Anwesenheit von Mitgliedern der "Münchner Schachakademie" und der "Münchner Schachstiftung", die vielleicht manchem mangels direktem Link noch nicht in vollem Maße im Blickfeld war. Wird hiermit nachgeholt: Münchener Schachstiftung.

Und zuletzt wurde im Rahmen der Feierlichkeit auch die Vereinsmeisterschaft im "Wende-Schach" ausgetragen (wer's nicht kennt: hier der Link):

Zunächst erhielt Roman Krulich für seine Verdienste um die Akademie und die Stiftung ein Wende-Schach-Brett überreicht und wurde dann dazu verdonnert, mit den weißen Steinen ("Glücksfee" war Regina Heyne aus dem Münchner Vorort Passau) gegen Gerald Hertneck anzutreten. Die Partie begann "unerwarteterweise" mit den Zügen 1. e4 e6 2. d4 d5 und endete nach ca. 116 Wendungen mit Remis nach der Dreimal-gleiche-Stellung-Regel. Ein tänzelnder schwarzer Springer zwischen c8, b6 und d6, ein bedrohlicher weißer König auf den Feldern b7, c6 und d7 sowie ein weißer Bauer auf c7, der das Manöver notwendig macht. Unentschieden also. Es musste die B-Wertung - künstlerischer Ausdruck beim Wendemanöver - entscheiden, und hier waren sich die Juroren einig:

1. Vereinsmeister im Wendeschach wird ROMAN KRULICH dank besserer Wendung!

GRATULATION!

Jetzt gehen mir die Alliterationen aus und daher verbleibe ich mit dem Standard-Schluss-Satz jeder Berichterstattung über eine MSA-Feier: Cora hat sich sehr über die Einladung gefreut und drückt allen alle Daumen (zwei) für schachliche, persönliche, berufliche und sonstige Ziele.

Ich selbst wünsche mir zu Weihnachten, dass alle am Freitag anwesenden Trainer der Akademie zum MSA wechseln und garantiere persönlich, dass wir für Klaus DeFrancesco ein Plätzchen (!) in der zweiten Mannschaft finden, wenn er brav ist.

MERRY CHRISTMAS, HAPPY NEW YEAR and:

CEEP THE CANDLES BURNING!

words & music by martin erik

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