Es waren einmal drei Musketiere, die auszogen, Ihre Gegner das Fürchten zu lehren! Diese waren im ganzen Bayernland bekannt, und wo auch immer Sie erschienen, traten sie zu dritt auf, um die Ehre ihres Vaterlands zu verteidigen. Man nannte die Drei nur den kühnen Stephane, den listigen Gerard und den unerschrockenen Daniel! Diese drei waren im Nahkampf auf den 64 Feldern unerreicht, und gewannen alle Schlachten mühelos. Der Zunftmeister ehrte die ritterlichen Drei mit einer Turnierzahl, die er aufgrund ihrer Erfolge errechnete. Und so wurden nach ritterlichem Kampf Stephane die 2599, Gerard die 2697 und Daniel die 2537 zugesprochen! 

Mannschaftskampf der 6. Runde der Landesliga Südbayern - Bericht des Beobachters

Sonntag, der fünfte Februar Zweitausendundelf nach Christi: Die Welt blickt nach München!

 Würde es den kollegialen Kameraden um Kindermann & Co. gelingen, die tapferen Teutonen von Tarrasch im edlen Wettstreite zu bezwingen? Wie der stets gut informierte Leser weiß, würde ein Sieg in diesem Heimspiel die Tür zur Oberliga Bayern für den MSA ZZ weit, weit aufstoßen.

Der vorgestrige Sonntag wird voraussichtlich in die Annalen unseres Vereins eingehen – denn es sieht definitiv so aus, als ob der angepeilte Aufstieg in die Oberliga in der Saison 2010 / 2011 Realität wird! Die erste Mannschaft konnte einen ungefährdeten Sieg gegen Freising einstreichen, der mit 6,5 zu 1,5 Punkten sogar die Erwartungen überstieg! Doch noch wichtiger als dieser Sieg war die Niederlage unseres schärfsten Rivalen Tarrasch II gegen den SK Kriegshaber Augsburg am selben Spieltag. Dies führte dazu, dass wir einen komfortablen 3-Punkte-Vorsprung vor den beiden zweitplatzierten Mannschaften Tarrrasch und Ingolstadt haben, wie der folgende Tabellenausschnitt zeigt:

1. München MSA Zugzw 1       10 - 0            27,5 - 12,5

2./3. München Tarrasch 2        7 - 3            22,0 - 18,0

2./3 Ingolstadt SK 1 3½              7 - 3            22,0 - 18,0

Gestern kamen wir zu einem relativ hohen und verdienten Sieg gegen Haunstetten. Noch vor dem Kampf dachte der Mannschaftsführer, dass es eng werden könnte, doch bald wurde klar, dass uns die Schachgöttin Caissa an diesem Sonntag hold gesonnen war. Mit besonderem Wohlgefallen betrachtete ich unsere ersten vier Bretter, an denen wir in der Endabrechnung ganze 3,5 Punkte erzielten. Doch der Reihe nach. Nachdem ich die Gäste aus Augsburg freundlich begrüßt hatte, ergriff Schiedsrichter Dormann das Wort, und kündigte an: "Schwarz zieht und Weiß drückt die Uhr". Diese denkwürdigen Worte fanden allerdings im weiteren Verlauf kein Echo, vielmehr zog an allen Brettern ganz normal Weiß an, und Schwarz drückte die Uhr.