Liebe Schachfreunde,

die 2. Bundesliga ist beendet – und zwar durchaus erfolgreich für Zugzwang!

Kreuztabelle nach der 9. Runde

# Verein Elo-Ø (Top 8) Elo-Ø (real) Elo +/- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Sp MP BP
FC Bayern München 2447 2419  +15.5     5 6 9 16 - 2 44.5
TSV Bindlach-Aktionär 2394 2356  +74.2     3 4 5 6 9 15 - 3 42.5
USV TU Dresden 2527 2427  +24.2   3   5 6 5 9 14 - 4 47.5
Nickelhütte Aue 2452 2382  -29.6   2 5   6 5 9 12 - 6 37.5
MSA Zugzwang 2386 2348  -8.4   2   4 5 5 5 9 9 - 9 34.0
Erfurter SK 2440 2374  -23.9   4 3 4   3 6 5 9 8 - 10 36.5
SC Garching 2360 2331  -23.3   2   5 5 9 6 - 12 31.0
SG Leipzig 2346 2305  +16.3   3 3 3 5 3   4 4 9 4 - 14 31.0
USV Halle 2422 2330  -27.4   2 3 2 4   9 3 - 15 30.5
10  TSV Wacker Neutraubling 2279 2251  -17.6   ½ 3 3 3 3 4   9 3 - 15 25.0

(Quelle:godesbergersk.de )

Wenn man in Betracht zieht, dass FC Bayern, Dresden und wohl auch Bindlach von vornherein außer Reichweite lagen, dann ist ein fünfter Platz doch sehr achtbar! Wie bereits von unserem Vorsitzenden Viktor Anderson berichtet, hat sich die „Erste“ umgehend entschieden, in der kommenden Saison erneut für die zweite Liga zu melden!

Unsere traumatischen Kämpfe fanden übrigens gegen Bayern in der zweiten Runde und gegen Dresden in der sechsten Runde statt – und auch in Aue bei Zwickau holten wir nicht viele Punkte. Trotzdem ist das Gesamtergebnis sehr beachtlich. Unsere Glückwünsche gehen übrigens sowohl an den FC Bayern, der sich in der Schlussrunde mit einem Sieg gegen Dresden den Aufstieg sicherte, als auch an den SC Garching, der nach der sechsten Runde mit 0 Punkten in der Tabelle stand, und dann das Meisterstück bewerkstelligte, sich mit drei Schluss-Siegen gerade noch in der Liga zu halten (denn die letzten drei steigen ab). Auch der Umstand, dass zwei Ostvereine abgestiegen sind, erfüllt den Käptn nicht mit Sorge, da sich so vielleicht künftig die Reisen verkürzen.

Die Einzelergebnisse unserer Spieler ergeben sich aus folgender Tabelle:

Rang Name Elo Nat Tit 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Pkt Sp % Niv Rp Diff
Kindermann,Stefan 2493 AUT GM   ½ 1 ½ ½ 0 ½ 1 ½ 8 56.2 2491 2534  +4.9  
Bromberger,Stefan 2492 GER IM 1 ½ 1 1 ½ 0 ½ 1 1 9 72.2 2455 2621  +15.5  
Hertneck,Gerald 2520 GER GM ½ ½ ½ 1 0 0 1 ½ 0 4 9 44.4 2428 2385  -15.7  
Lammers,Markus 2371 GER IM ½ 0 1 ½ 0 0 0 1 1 4 9 44.4 2367 2324  -5.5  
Gerigk,Erasmus 2364 GER FM ½ 0 1 1   1 1     6 75.0 2355 2548  +14.1  
Hoffmeyer,Falk Dr. 2302 GER FM   0 1 ½ 0 0 1 1 ½ 4 8 50.0 2291 2291  -1.0  
Boric,Elena 2282 BIH WIM ½ ½ 0 ½         ½ 2 5 40.0 2311 2239  -3.0  
Motl,Martin 2183 GER   0   0   0 0   0 0 0 6 0.0 2309 1609  -19.9  
Gerstner,Bernhard 2149 GER   ½ ½   0 ½ ½ 1 0 ½ 8 43.8 2250 2208  +5.5 

(Quelle: godesbergersk.de )

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Stefan Bromberger, der am Sonntag mit einem Sieg gegen Enders und einer Performance von 2621 seine verdiente zweite GM-Norm erzielte. Insgesamt hat unser Neuzugang Stefan meiner Meinung nach das kämpferischste und das interessanteste Schach gespielt, und den Rest der Mannschaft mit seinen Einschätzungen und Analysen glänzend unterhalten. Zweitbester Spieler nach Performance war überraschenderweise Erasmus Gerigk, der leider aus zeitlichen Gründen die letzten beiden Runden nicht mehr spielen konnte, aber die Partien die er spielen konnte, fast alle überzeugend gewann. Hut ab auch vor Stefan Kindermann, der souverän das erste Brett in der keineswegs schwach besetzten Liga gehalten hat! Nach meiner langjährigen Erfahrung geht es der Mannschaft immer dann gut, wenn man an den vorderen Brettern nicht einbricht – und genau so war es bei uns.

Nun gehen mir allerdings die Superlative aus, es sei denn ich würde berichten, dass ein gewisser GM Hertneck die schwächste Leistung seit vielen Jahren in den Mannschaftsmeisterschaften erzielt hat. Nicht ganz zufrieden wird auch Markus Lammers sein, der zwischenzeitlich sehr viele Niederlagen auf seinem Punktekonto angesammelt hatte, aber sich durch einen starken Schlußspurt noch rettete. In der hinteren Mannschaftshälfte dürften Falk, Elena und Bernhard mit ihren Ergebnissen zufrieden sein, da sie im Rahmen ihrer Erwartung gespielt haben. Ein Spieler aus unseren Reihen wurde leider ziemlich stark gerupft, was vielleicht auch daran lag, dass er sechs Mal Schwarz hatte, aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert!

Abschließend möchte sich der Käptn für die hervorragende Mannschaftsmoral, die spannenden Wettkämpfe, und vor allem beim Sponsor Krulich Immobilien bedanken, ohne dessen Unterstützung dieser Erfolg nicht erreichbar gewesen wäre!

   
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