So bewarb zu Beginn der Neunziger Jahre die Post die Einführung der neuen, fünfstelligen Postleitzahlen. Um Postleitzahlen ging es gestern in der Schmellarena nicht, vielmehr wollten wir gegen die Zweite des TSV Forstenried endlich unsere ersten Mannschaftspunkte holen. Das ging nur in Bestbesetzung. Allerdings hatte Stephan uns Oskar abgezogen, und Rosmarie hat familiäre Angelegenheiten. Aber Ersatz war gefunden: für Oskar spielte auf Brett 2 Herbert Strobl und unser Wirt und Koch für Rosmarie auf Position 7.
Egon war auch der Erste, der punktete: sein Gegner kam gar nicht erst. Kurz und knapp: zwei Verlustpartien (Dominique und ich), zweimal Remis (Peter und Wolfgang) und sage und schreibe vier mal ganze Punkte (Herbert, Leonard, Giovanni und Egon). Wer rechnen kann, weiß spätestens jetzt, dass wir fünf Brettpunkte erlangt haben. Wer ein bisschen vom Schach versteht weiß, dass dies zum Gewinn reicht, und dass es dafür zwei Mannschaftspunkte gibt.
Was das mit der Überschrift zu tun hat? Mannschaft fünf siegt mit fünf Brettpunkten - klingt einfach zu sperrig.
 

   
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