Seit Bestehen der fünften Mannschaft trafen wir bislang jedes Jahr auf die Forstenrieder mit der Nummer 2. Dieses Jahr allerdings haben sie nur sechs Stammspieler gemeldet. Ja, das geht in der D-Klasse.

Abhinav und Peter sind bei solchen Spielen Ersatzspieler.

Heimspiele gegen Forstenried 2 sind immer wieder von einigen Besonderheiten geprägt. Wer erinnert sich nicht an den "vorteilhaft genutzten Heimvorteil", wenn der Wirt gleichzeitig kocht und spielt?
 
Heuer hatten wir also die Ehre, die Heimspieltauglichkeit unseres neuen Lokals unter Beweis zu stellen.
 
Tom, unser Wirt, hat flux noch eine mobile Klemmleuchte über einen Tisch montiert, was die bereits öfter kritisierten Lichtverhältnisse schlagartig um einiges verbesserte. Unter dieser Leuchte stellten wir Brett 6.
 
Es traten auf Zugzwang-Seite an (in Reihefolge der Brettnummern): 
Pierre, der seinem Ex-Verein zeigen wollte, wo der Bartel den Most herholt
Hans-Peter sollte ihn bei diesem Vorhaben unterstützen
Jan-Philipp, der seinen Turbo in Eingangnähe parken konnte
Uli, nicht El Berater, sondern der sein Glück im Schachspiel findet
Abhinav, El Tornado
Peter, El Stift
 
Nach Klärung der üblichen Fragen (Ja, wir haben auf den ungeraden Brettern Schwarz) wurden die Bretter freigegeben und die Schlacht konnte beginnen.
Abhinav fegte seinen deutlich schwächeren Gegner ebenso deutlich vom Brett und sorgte so ziemlich schnell für Brettpunkt Nummero uno. 
Peters Partie endete in einer Springergabel, die leider der Gegner aufgelegt hatte. Und ohne Dame wollte Peter verständlicherweise nicht mehr weiterspielen. So stand es 1 zu 1.
Der hier Nonplaying-Käptn begann sich nun zu sorgen. Sollte dies nun eine üble Wendung nehmen? Aber zunächst verlangte Jan-Philipp um Unterstützung bei einer alltäglichen Sache...
Als wir zurückkamen, stand es plötzlich 3 zu 1. Da Pierre und Jan-Philipp noch spielten, mussten wohl Hans-Peter und Uli Glück gehabt haben (und das, obwohl Schach doch kein Glücksspiel ist).
Pierre war noch in einen schwierigen Franzosen verwickelt und Jan-Philipp in Zeitnot.
Wenig später wusste auch Carsten, Pierres Gegner auf Brett 1, wo der Bartel den Most herholt. Spielstand 4 zu 1.
Nach Jan-Philipps Spiel wurde aus der 1 noch eine 2. Der endgülite Endstand war somit 4-2. Da aber bei Spielen gegen eine Sechser-Mannschaft beide Mannschaften noch je einen Brettpunkt dazubekommen, steht im Ligamanager nun 5-3.
 
Martin
Nonplaying Käptn der Fünften
   
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