In der letzten Runde trat unsere Fünfte bei Schwabing Nord 4 an. Die Rollen waren klar verteilt: Der Aufstiegsaspirant gegen den Tabellensechsten.
Ein knapper Sieg würde dem Gastgeber zudem helfen, auf den letzten Drücker aus der Gefahrenzone zu entfliehen. So erwarteten wir eine Kampfaufstellung des Gegners, der zudem über eine starke Ersatzbank verfügte.

Und so spielten wir: Abhinav wurde auf Brett 1 vertreten durch Max D., für Michael auf Brett 6 spielte Samy Danger H.
Die Milbertshofener spielten ebenfalls mit Ersatzleuten auf den Brettern 4 und 7.
Philipp S. stellte alsbald in Absprache mit seinem Gegner die Kampfhandlungen ein und sorgte so für den ersten halben Punkt. Sein Gegner brachte immerhin 1711 auf die DWZ-Waage!
Währenddessen hatte Magnus auf Brett 8 schon eine Figur mehr und eine gewinnträchtige Bauernstruktur, die er auch alsbald in einen Punkt ummünzte.
Oleksyi tat es ihm gleich, wenn auch gegen einen 1600er! Und das auf Brett 7... (zum Vergleich: Brett 1 des Gastgebers hat 1550)

Zum Zwischenstand: ZZ 5 führt mit 2,5 zu 0,5 – der Aufstieg war also bereits besiegelt.

Inzwischen waren auch bereits einige Kiebitze angekommen, u.a. ein gewisser Troll, die nicht spielenden QueenSniffer Michael P. und Philipp H. und der 2. Spielleiter des Bezirks. Letzterer aber wohl eher wegen des parallel laufenden Matches Schwabing Nord 2 gegen Garching 4 (Klasse A2).
Sams Stellung gab Anlass zur Sorge – er stand schlecht und musste sich schließlich auch geschlagen geben.
Max D. gewann souverän mit einer sehenswerten Schlusskombination (ein ungedeckter Läufer, der nicht geschlagen werden kann da sonst Matt droht, und wenn er nicht geschlagen wird, droht Matt – oder so ähnlich..), während Hans-Peter sich an einem vergifteten Bauern verschluckte und in Folge dessen aufgab.
Robert, der "auch mal mit Schwarz" gewinnen wollte, spielte über 30 Züge in 2 Minuten – zumindest wenn man der Schachuhr (immerhin von der FIDE zugelassen und vom DSB empfohlen!) Glauben schenken durfte, während sein Gegner sehr viel länger brauchte. Schlussendlich fiel die Zeit beim Gegner und Robert kassierte den Punkt.
Etwa zeitgleich passierte ähnliches umgekehrt auf Brett 5, wo die bis dato Brettbesten der C2-Klasse aufeinandertrafen: Uli G. (Zugzwang V: 4,5 aus 5) und Herr Mannschatz (Schwabing Nord 4: 5 aus 5). Nach dem Spiel hatte Uli 4,5 aus 6.

Aufaddiert ergibt sich ein Ergebnis von 4,5 - 3,5 für unsere Fünfte. Leider haben wir dadurch den Klassenerhalt vermasselt und müssen das kommende Saison in der

B-Klasse

noch einmal versuchen. Ein Erfolg, der uns von verschiedenen Seiten nicht zugetraut wurde.
Zudem sind wir die einzige Mannschaft aus C2, bei der keine Partie kampflos entschieden wurde (weder kampflos gewonnen noch kampflos verloren)! Kein Spieler kam zudem zu spät.

   
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