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In der fünften Runde der MMM2016 konnte beim Doppelkampf im ASZ- Westend noch etwas gegen den drohenden Abstieg von ZZ5 und ZZ6 getan werden.

Kurz nach 20h traf der Berichterstatter ein und entdeckte sofort an der Fensterfront Boris, der lange verschollen war.
ZZ5 traf auf Ismaning 1. Yalin war ohne Ansage nicht erschienen und so konnte sich Boris, der überraschend anwesend war, gleich bei ZZ5 ans Brett setzen. Leider ist er gesundheitlich gehandicapt und musste später seine Partie verloren geben.
Gerd hatte keinen Gegner und so war der erste Punkt nach einer Stunde fix. Herbert G. hat es in der gesamten B1 Klasse leider immer mit zu starken Gegnern zu tun und verlor nach ausgeglichenen Stellung durch etwas Taktik.
Markus errang am Ende ein Remis (jeweils König und 4er Bauernkette etwa symmetrisch gegenüber), Kiebitze meinten, dass es kurz vor dieser Position eine Möglichkeit für Markus gegeben hätte in des Gegners Stellung einzudringen.
Hans-Peter hatte nach der Eröffnung einen Bauern eingestellt, danach aber laut eigenen Angaben solide gepielt und am Ende gegen seinen 200 Punkte stärkeren Gegner obsiegt - bester Spieler an diesem Tag bei ZZ5.
Uli G. war anfangs erst passiv gestanden, konnte sich gut gut konsolidieren, hatte dann seinen a-Bauern überschätzt - Matt! Nach zuvor scheinbar ausgeglichenen Mittelspiel erging es dem motiviertesten Spieler und Käpt'n Robert leider nicht besser. Die Niederlage war damit besiegelt. 
Allein Winfried kämpfte noch weiter. Im Mittelspiel stand er schon bedrohlich schlecht, musste einen Bauern auf der 7ten Reihe abwehren und mit seiner noch wertvollsten Figur, dem Turm blockieren. Meines Erachtens hat sein Gegner ungenau weitergespielt und so konnte sich Winfried befreien und den Bauern erledigen. Am Ende wurde Remis vereinbart, da mit je König+ Turm + einigen Bauern keiner erfolgreiche Gewinnaussichten bei knapper Zeit hatte - gute Leistung.
Am Tresen betreute Margit die Getränkeausgabe und hatte von dort den besten Überblick über die 31 Männer + 1 Frau, die teils am Brett brüteten.

Ja das war der erste Streich (nein nicht wirklich, ZZ5 endet diese Jahr wohl wie Max und Moritz als Futter für das Federvieh) und der zweite folgte zugleich.

ZZ6 hatte Deisenhofen 2 zu Gast.
An den Brettern 5 und 8 halfen zwei Künstler aus - Philipp H. und Oskar aus. Oskar, der lieber auf dem Golfplatz einpattet, hatte an diesem Abend auch beim Schach die Nase vorne. Gegen seinen jugendlichen Gegner nutze er sehr gut seine Möglichkeiten und gewann überzeugend. An Brett zwei gewann auch Alex - wie, das habe ich nicht gesehen und war schnell verschwunden. Giacomo ging es leider nicht so gut, sein Gegner war wesentlich stärker. Auch er sagte schnell 'Ciao' und verschwand in die Nacht.
Antonio hatte auch früh mit den weissen Steinen verloren, daher gab es Gelegenheit gleich zusammen im Foyer mit seinem jugendlichen Gegner die Partie zu analysieren. Es kam die skand. Verteidgung zur Anwendung, bei der sein Gegner mit der eher seltenen Variante (1. e4 d5 2. exd5 Sf6 3. Sf3 Dxd5 4. Sc3 Dh5 )startete. Antonio spielte zu passiv und kam schnell unter Druck. Somit konnte ihn sein eloquenter Gegner rasch überspielen. Kurz danach kam auch gleich der besiegte Kadir an, um die Partie zu analysieren. Im Mittelspiel konnte er es nicht sein lassen eine Falle zu stellen - sein Gegner wartete mit Gegenangriff auf. Kadir's folgendes optimistisches Figurenopfer auf f3 brachte aber keine Vorteile - Partieverlust.
Nun kam es zum Showdown in Phil's Partie. Mit Mehrbauer opferte er seinen Turm gegen Springer. Des Gegners König konnte zwar den Randbauern vor der Damenumwandlung zwar noch abfangen, aber Phil graste nun von hinten die Bauernkette seines Gegners ab - Sieg, beinahe so schön wie beim Heimatsound ..!
Nicolas hat wirklich Steherqualitäten - er ist der Motivator von ZZ6 und ging wieder mit gutem Beispiel voran. Ein Jugendtalent des Gegners kämpfte weniger am Brett als am Ende mehr mit sich selbst (nur noch mit 'nackischem' König gegen Turm und Bauernphalanx), wann er Nicolas die Hand reicht, um seine Niederlage einzugestehen.
Blieb noch Lili, die in der C-Klasse an Brett eins nur 'Brummer' vorgesetzt bekam und somit ihre zählbaren Ergebnisse (der modernen Mathematik sei Dank) bei 0 aus x lag. Diese Angabe sollte auch nach der Patie gelten. Doch die Partie war lange offen. Im Endspiel sah es lange so aus, dass ihr Chancen blieben, da der Gegner laut Kiebitzen viel schneller zur Dame kommen sollte, als Lili. Doch ungenauses Spiel auf seiner Seite erlaubten noch Hoffnungen. Zuletzt kam der Gegner eher zur Dame  und auch Lili's Freibauern konnten sie nicht retten, da diese nicht verbunden waren.

Ergebnis: ZZ5:Null, ZZ6:Eins - und trotzdem ein spannender, ereignisreicher Schachabend. Wer nicht da war, hat etwas versäumt!

   
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