Münchner Mannschaftsmeisterschaft ( MMM )


v Tabelle

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 MPkt BPkt
1. SC Roter Turm Altstadt 4 (6) ** 5 4 5 7 13 - 1 37,5 - 18,5
2. SC Garching 1980 6 (8) ** 4 7 6 11 - 3 39,0 - 17,0
3. SC Kirchseeon 2 (6) 3 4 ** 5 7 6 5 11 - 3 34,5 - 21,5
4. SC Ismaning 2 (8) 4 ** 5 8 6 7 9 - 5 36,0 - 20,0
5. SF Deisenhofen 3 (8) 3 3 3 ** 6 - 8 28,0 - 28,0
6. MSA Zugzwang 82 5 (8) 1 1 0 ** 5 4 - 10 16,5 - 39,5
7. SF Dachau 1932 4 (6) 1 2 2 2 ** 7 2 - 12 21,0 - 35,0
8. TSV Forstenried 2 (8) ½ 3 1 3 1 ** 0 - 14 11,5 - 44,5

Am Dienstag spielte unsere Fünfte gegen die 4. Mannschaft aus Dachau. Die vorgegebene "Aufgabe, nicht letzter zu werden", sollte zu stemmen sein, obwohl die Mannschaft "von der Papierform [...] mit etwas Abstand [als] schwächste Mannschaft"  in die Saison gestartet war. Bei einem 4-4 wäre dies in den sprichwörtlichen Trockenen Tüchern gewesen. Aber: die Fünfte kann auch kämpfen! Und so kam es: Viktor trug ein Remis auf Brett 6 bei. Leider musste Wolfgang und Peter ihre Partien abgeben. Dafür gewannen: Giovanni, Leonard und Herbert S., den ich auf Brett 2 gesetzt habe. Da Dachau als 6er-Mannschaft antrat, wurden die Bretter 7 und 8 1-1 gewertet, was zum nicht ganz unverdienten 4,5-3,5 Endstand führte. ZZ5 beendet die Mannschaftssaison mit 4 Mannschaftspunkten auf dem 6. (drittletzten) Platz vor Dachau mit 2 Punkten und Forstenried, deren Ergebnis zum Zeitpunkt der Berichtsabfassung noch nicht gemeldet war.

Einige Zitate weiter oben entstammen einer Rundmail von Viktor, die er am 24. Februar, kurz nach Meldeschluss, geschrieben hat.=

Am Dienstag spielte unsere Fünfte zuhause gegen die dritte aus Deisenhofen. Für Rosmarie spielte Jan-Philipp auf Brett 7 und für Giovanni spielte Maximilian auf Brett 6, ansonsten trat die Stammbesetzung an. Kurz und knapp: Maximilian und Leonard gewannen, Jan-Philipp remis durch dreifache Stellungswiederholung. Endstand: 2,5-5,5, obwohl ein 4-4 durchaus möglich gewesen wäre.

Am Mittwoch spielte unsere Fünfte auswärts beim Roten Turm gegen deren vorjahresabgestiegene Vierte, die mit sechs Brettern spielt.  Wegen der forschen Jugend und eines Luxusproblems (zwei Ersatzspieler auf einen Platz) setzte ich eine Runde aus. Immerhin gewann Giovanni und Maximilian holte ein Remis, immerhin an Brett 3! Peter an Brett 1 verlor erst den Faden, dann Material und schließlich die Partie. Jan-Philipp schlug sich wacker gegen einen knapp 1600er. Ergebnis 2,5-5,5.

So bewarb zu Beginn der Neunziger Jahre die Post die Einführung der neuen, fünfstelligen Postleitzahlen. Um Postleitzahlen ging es gestern in der Schmellarena nicht, vielmehr wollten wir gegen die Zweite des TSV Forstenried endlich unsere ersten Mannschaftspunkte holen. Das ging nur in Bestbesetzung. Allerdings hatte Stephan uns Oskar abgezogen, und Rosmarie hat familiäre Angelegenheiten. Aber Ersatz war gefunden: für Oskar spielte auf Brett 2 Herbert Strobl und unser Wirt und Koch für Rosmarie auf Position 7.
Egon war auch der Erste, der punktete: sein Gegner kam gar nicht erst. Kurz und knapp: zwei Verlustpartien (Dominique und ich), zweimal Remis (Peter und Wolfgang) und sage und schreibe vier mal ganze Punkte (Herbert, Leonard, Giovanni und Egon). Wer rechnen kann, weiß spätestens jetzt, dass wir fünf Brettpunkte erlangt haben. Wer ein bisschen vom Schach versteht weiß, dass dies zum Gewinn reicht, und dass es dafür zwei Mannschaftspunkte gibt.
Was das mit der Überschrift zu tun hat? Mannschaft fünf siegt mit fünf Brettpunkten - klingt einfach zu sperrig.