Vorgestern spielte unsere 5. Mannschaft in Garching gegen deren 6. Mannschaft. Obwohl unser Gegner auf fast allen Brettern mindestens 100 DWZ-Punkte, auf vielen Brettern allerdings auch bis zu 600, mehr aufbieten konnte, lief es lange sehr gut (bis auf meine Partie, allerdings hatte mein Gegner auch knapp 500 Punkte mehr). Leider bin ich in eine Eröffnungsfalle geraten, und deshalb war mein Spiel bald aus. Auch der Frauenanteil spielte besser als bisher, leider reichte "besser" auch nicht zum Gewinn. Bei unserer Ersatzverstärkung Jan-Philipp hatte ich Materialvorteil festgestellt, als ich seine Dame noch auf dem Brett sah und des Gegners Dame beim Zählen vermisste. Er entschied die Partie für sich. Auch Leonard und Wolfgang standen zwischenzeitlich recht gut - beide spielten aufMartin Bauer Angriff - allerdings übersah Leonard ein Turmopfer des Gegners, das ihm die Dame gekostet hätte, und Wolfgang geriet in ein Endspiel mit Bauer und Figur weniger. Fazit: trotz des biteren Ergebnis von 7-1 gehen wir Schritt für Schritt in die richtige Richtung und hoffen, dass wir gegen TSV Forstenried endlich punkten können.

Unheimlich war’s und dunkel, als das Heer der wackeren Zugzwängler in die Mühle an der ismaninger Kirche einfiel. Doch halt! Da fehlten doch ein paar... Leider kamen die Absagen von Rosmarie und Giovanni sehr knapp, sodass kein Ersatz aufgetrieben werden konnte. Dennoch gingen wir zum Angriff über. Was passierte, grenzte an ein Wunder, allerdings aus Sicht der Ismaninger Knappen: Peter, Oskar, meine Wenigkeit sowie Leonard verstanden es prächtig, aus einer Gewinn- eine Verluststellung zu machen und gaben ihre Partien ab. Wolfgang und Dominique spielten zwar für ihre Verhältnisse gut, das reichte aber nicht zum Partiegewinn. Vielleicht können wir ja am 1. April (kein Scherz) in Garching unsere ersten Punkte sammeln.

Ergänzung va: Ach ja, das Ergebnis war 0-8.

In der Münchner Mannschaftsmeisterschaft erlitt unsere Fünfte gestern gegen SC Kirchseeon 2 mit 0:6 (Brett 6 kampflos) eine herbe Niederlage. Es kam nicht ganz unerwartet, da unsere Gegener durchweg 300 bis 400 DWZ-Punkte mehr hatten. Dennoch, das eine oder andere Remis wäre möglich gewesen, doch es hat nicht sollen sein.

Was solls! Kopf hoch, es kann nur besser werden.