Am Dienstag spielte unsere Fünfte zuhause gegen die dritte aus Deisenhofen. Für Rosmarie spielte Jan-Philipp auf Brett 7 und für Giovanni spielte Maximilian auf Brett 6, ansonsten trat die Stammbesetzung an. Kurz und knapp: Maximilian und Leonard gewannen, Jan-Philipp remis durch dreifache Stellungswiederholung. Endstand: 2,5-5,5, obwohl ein 4-4 durchaus möglich gewesen wäre.

Am Mittwoch spielte unsere Fünfte auswärts beim Roten Turm gegen deren vorjahresabgestiegene Vierte, die mit sechs Brettern spielt.  Wegen der forschen Jugend und eines Luxusproblems (zwei Ersatzspieler auf einen Platz) setzte ich eine Runde aus. Immerhin gewann Giovanni und Maximilian holte ein Remis, immerhin an Brett 3! Peter an Brett 1 verlor erst den Faden, dann Material und schließlich die Partie. Jan-Philipp schlug sich wacker gegen einen knapp 1600er. Ergebnis 2,5-5,5.

So bewarb zu Beginn der Neunziger Jahre die Post die Einführung der neuen, fünfstelligen Postleitzahlen. Um Postleitzahlen ging es gestern in der Schmellarena nicht, vielmehr wollten wir gegen die Zweite des TSV Forstenried endlich unsere ersten Mannschaftspunkte holen. Das ging nur in Bestbesetzung. Allerdings hatte Stephan uns Oskar abgezogen, und Rosmarie hat familiäre Angelegenheiten. Aber Ersatz war gefunden: für Oskar spielte auf Brett 2 Herbert Strobl und unser Wirt und Koch für Rosmarie auf Position 7.
Egon war auch der Erste, der punktete: sein Gegner kam gar nicht erst. Kurz und knapp: zwei Verlustpartien (Dominique und ich), zweimal Remis (Peter und Wolfgang) und sage und schreibe vier mal ganze Punkte (Herbert, Leonard, Giovanni und Egon). Wer rechnen kann, weiß spätestens jetzt, dass wir fünf Brettpunkte erlangt haben. Wer ein bisschen vom Schach versteht weiß, dass dies zum Gewinn reicht, und dass es dafür zwei Mannschaftspunkte gibt.
Was das mit der Überschrift zu tun hat? Mannschaft fünf siegt mit fünf Brettpunkten - klingt einfach zu sperrig.
 

Vorgestern spielte unsere 5. Mannschaft in Garching gegen deren 6. Mannschaft. Obwohl unser Gegner auf fast allen Brettern mindestens 100 DWZ-Punkte, auf vielen Brettern allerdings auch bis zu 600, mehr aufbieten konnte, lief es lange sehr gut (bis auf meine Partie, allerdings hatte mein Gegner auch knapp 500 Punkte mehr). Leider bin ich in eine Eröffnungsfalle geraten, und deshalb war mein Spiel bald aus. Auch der Frauenanteil spielte besser als bisher, leider reichte "besser" auch nicht zum Gewinn. Bei unserer Ersatzverstärkung Jan-Philipp hatte ich Materialvorteil festgestellt, als ich seine Dame noch auf dem Brett sah und des Gegners Dame beim Zählen vermisste. Er entschied die Partie für sich. Auch Leonard und Wolfgang standen zwischenzeitlich recht gut - beide spielten aufMartin Bauer Angriff - allerdings übersah Leonard ein Turmopfer des Gegners, das ihm die Dame gekostet hätte, und Wolfgang geriet in ein Endspiel mit Bauer und Figur weniger. Fazit: trotz des biteren Ergebnis von 7-1 gehen wir Schritt für Schritt in die richtige Richtung und hoffen, dass wir gegen TSV Forstenried endlich punkten können.

Unheimlich war’s und dunkel, als das Heer der wackeren Zugzwängler in die Mühle an der ismaninger Kirche einfiel. Doch halt! Da fehlten doch ein paar... Leider kamen die Absagen von Rosmarie und Giovanni sehr knapp, sodass kein Ersatz aufgetrieben werden konnte. Dennoch gingen wir zum Angriff über. Was passierte, grenzte an ein Wunder, allerdings aus Sicht der Ismaninger Knappen: Peter, Oskar, meine Wenigkeit sowie Leonard verstanden es prächtig, aus einer Gewinn- eine Verluststellung zu machen und gaben ihre Partien ab. Wolfgang und Dominique spielten zwar für ihre Verhältnisse gut, das reichte aber nicht zum Partiegewinn. Vielleicht können wir ja am 1. April (kein Scherz) in Garching unsere ersten Punkte sammeln.

Ergänzung va: Ach ja, das Ergebnis war 0-8.