Gestern traten wir an bei Neuperlach IV. Unser Brett 4 Peter S. fand leider irgendwie nicht den Weg in den Spielsaal, so stand es 0:1 gegen uns.

Oleksandr R. remisierte auf Brett 1 recht schnell, er stand zu diesem Zeitpunkt wohl etwas schlechter, und ärgerte sich sehr, den Gewinnweg nicht gefunden zu haben. Stand: ½ : 1 ½.

 

Auf Brett 5 kämpfte Sam H., der kurzfristig eingesprungen war, seine dritte lange Partie, wie er mir sagte, er hatte vorher nur geblitzt. Es ging hin und her, aber als Sam eine Bauer auf f6 stellen konnte und zudem seine Dame nicht weit war (der gegnerische König stand auf g8), sah es recht günstig aus. Der Gegner wehrte sich geschickt und am Ende war ich beunruhigt, ob Sam das entscheidende Turmopfer auf c8 zur Ablenkung der Dame von f8 sehen wurde. Er sah es und sein Gegner ließ sich das Matt zeigen. Sam äußerte nachher sein Erstaunen, in der D-Klasse so gefordert worden zu sein. Stand 1 ½ :  1 ½.

Frank E. auf Brett 2 rochierte sehr spät und so kam es, dass seine Dame auf der offenen e-Linie vor dem König stand und sein Gegner den Turm auf e1 stellen konnte. Frank musste einen Springer opfern, um die Dame zu retten. Frank wehrte sich lange, doch vergeblich. Stand: 1 ½ : 2 ½.

Herbert K. spielte sehr ruhig auf Brett 3 und errang recht früh einen deutlichen Stellungsvorteil. Er wählte den sicheren, langsamen Weg und setzte seinen Vorteil konsequent durch. Das Bauernendspiel mit dem Springer mehr für Herbert gab sein Gegner dann auf. Stand 2 ½ : 2 ½.

So war die Partie auf Brett 6 die Entscheidungspartie. Reinhard S. spielte gegen einen 15jährigen, der seinen ersten Kampf bei den Erwachsenen hatte. Reinhard verlor nach einiger Zeit einen Zentrumsbauern und sein Gegner bot Remis. Auf Reinhards Frage sah ich ihn nur unverwandt an, er verstand und sagte „noch nicht“. Ich rechnete damit, dass der Jugendliche nach etwa zwei Stunden deutlich nachlassen würde. Reinhard hatte dann seine Schwerfiguren auf der 7. Reihe, der gegnerische König stand in der Ecke. Das war nicht mehr zu halten und Reinhards Gegner gab einen Zug vor dem Matt auf, sichtlich sauer und enttäuscht. Endstand 3 ½ : 2 ½, der nach Hinzufügen der Bretter 7 und 8 als 4 ½ _ 3 ½ erscheint.

Es war ein knapper und letztendlich glücklicher Sieg.

Nächste Woche sind wir spielfrei, dann empfangen wir Dann empfangen wir Forstenried III, die Aufgabe scheint lösbar. Die beiden letzten Runden, bei MSC 1836 IV und gegen Dachau IV werden dann zeigen, wo wir wirklich stehen. Leider hat Ismaning 2 das gestrige Ergebnis gegen den MSC noch nicht gemeldet,

 

   
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