Am Freitag traten wir bei MSC 1836 IV an, unserem schärfsten Konkurrenten um Platz eins in der Gruppe.

Da Peter Sch. ohne Information nicht kam, musste der Käpt‘n ran. Ich habe daher von den anderen Partien nicht so viel mitbekommen, auch nicht die Reihenfolge, wann sie jeweils endeten.

Oleksandr R. an Brett 1 war wohl als erster fertig und ärgerte sich furchtbar, dass er seine Dame eingestellt hatte, wie mir berichtet wurde.

An Brett 3 verlor Gunther W., ich weiß nichts näheres über die Partie.

An Brett 5 spielte Philipp H., den wir uns von der Fünften ausgeliehen hatten, gegen Gerti, jawohl, die Gerti von den Schoppenstuben, eine pikante Begegnung, weil er einer ihrer Stammmusiker ist. Nach ruhigem Verlauf gewann Philipp.

An Brett 4 musste ich antreten. In einem Schotten stand ich zuerst besser, hatte aber auf einmal zwei Bauern weniger, gewann aber einen beim Abtausch der schweren Figuren zurück. Im Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern patzte mein Gegner und gab den Mehrbauern zurück. Mein Gegner glaubte an das Remis erst im 61. Zug.

An Brett 6 half netter Weise der Käpt’n der Fünften aus. Martin B. gewann souverän, meinte nachher, so einfach sei es auch nicht gewesen.

Letztendlich lief noch die Partie von Frank E. auf Brett 2. Alex hüpfte fast im Sechseck, weil Frank den gewinn übersehen habe. Da es  2 ½ : 2 ½ stand und die Stellung recht ausgeglichen war, wollte ich nicht, dass Frank durch eine Gewaltaktion noch verliere und legte ihm das Remis nahe, das er auch sofort anbot.

Durch dieses Unentschieden liegen wir zwei Mannschafts- und zwei Brettpunkte vor unserem schärfsten Verfolger. Vaterstetten II liegt zwar nur einen Mannschaftspunkt hinter uns, ist aber in der letzten Runde spielfrei. Da MSC IV in der letzten Runde gegen den Tabellenletzten Forstenried III antritt, sollten wir uns nicht auf die zwei Brettpunkte Vorsprung verlassen und daheim gegen den Tabellenvorletzten Dachau IV tunlichst nicht verlieren. Es spielt zwar Schalke gegen Frankfurt, aber da unsere Dritte dem durch Heimrechtstausch entflohen ist, spielen wir im kleinen Nebenraum, wo die Tür hoffentlich einen besseren Lärmschutz bietet als die Faltwand.

 

   
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