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Die Sechste startete am 26. Februar im Bürgerheim gegen SC Karlsfeld 1 in Standardbesetzung (mit der Ausnahme, dass Hans Johannes vertrat) in die diesjährige Saison der MMM in der C-Klasse 2.

Gemäß der durchschnittlichen DWZ brachten wir 140 Punkte weniger als Karlsfeld "auf die Waage" und waren daher der Außenseiter. Wir starten auch suboptional: Der Schreiber dieser Zeilen hatte leider einen rabenschwarzen Tag erwischt und verwandelte eine vorteilhafte Stellung nach dem 13. Zug in ein Desaster nach dem 21. - also 0:1. Das gab mir immerhin Gelegenheit die anderen Partien zu beobachten: Viktor hatte im Endspiel eine Figur weniger und verlor - 0:2. Deniz hielt in leicht passiver Stellung souverän das Remis - immerhin der erste halbe Punkt. Nun änderte sich aber das Blatt: Alex tauschte seine Dame gegen drei Leichtfiguren ab und erreichte dann durch eine Springergabel auch materielles Übergewicht. Nun entwickelten sich seine Läufer zu wahren Monstern, wobei ihm sein Gegner auch entgegenkam, in dem er seine Dame freiwillig in ein "Verlies" einsperrte und schließlich kurz vor dem Matt aufgab. Währenddessen hatte sich David bereits zwei Mehrbauern gesichert; diesen Vorsprung konnte er in einen ganzen Punkt ummünzen. Zwischenstand also 2,5:2,5. Leider gingen nun aber die Partien von Hans (über lange Zeit mit einem Minusbauern und schlechterer Bauernstruktur) und Nicolas (Schachgebote zur Vermeidung einer Umwandlung ließen sich nicht unbegrenzt fortsetzen) verloren, so dass auch der Sieg von Peter die unglückliche 3,5:4,5 Niederlage nicht mehr abwenden konnte. Blieb also nur der schale Trost der deutlich geringeren DWZ.

 

Daher wollten wir am 5. März im Bürgerheim gegen 1. SK Neuperlach 3  alles besser machen, zumal diesmal auch die durchschnittlichen DWZs ähnlich waren. Wieder starteten wir im Standardbesetzung - leider diesmal mit der Ausnahme, dass Johannes kurzfristig absagen musste und kein Ersatz aufgeboten werden konnte. Erika von Neuperlach hatte daher einen freien Abend und fungierte als Schiedsrichterin. Vor dem Start stand es also schon mal 0:1. Dann verlor Viktor - wie mir gesagt wurde in aussichtsreicher Remisstellung, aber was soll´s. Diesmal konnte ich mich den anderen Spielen weniger widmen, da mein Gegner zwar früh eine Figur einstellte, aber munter weiterspielte. Erst als ein Kamikazeangriff zwar weiteres Material kostete, aber keinen Durchbruch brachte, gab er schließlich auf.  Auch Nicolas und Alex hatten gewonnen - der Zwischenstand von 3:2 ließ hoffen. Nun ging aber die Partie von Deniz verloren, auch Davids Stellung verschlechterte sich zunehmend, und er musste schließlich aufgeben, als sein Gegner ein schon seit einigen Zügen mögliches Abzugsschach doch noch sah. Blieb also noch Peter, der zwar kämpfte wie ein Löwe, aber schließlich in klarer Remisstellung das entsprechende Angebot seines Gegners annahm. Also insgesamt wieder ein 3,5: 4,5.    

Was soll´s: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: In der nächsten Woche geht es - ohne mich - weiter gegen SC Haar 1931 4. Ich wünsche meinen Mannschaftskollegen viel Spaß und Erfolg - und diesmal auch das notwendige Quäntchen Glück.

Markus

   
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