Die 3. Mannschaft erkämpft gegen Unterhaching in einem nervenaufreibendem Wettkampf ein 4-4 und verteidigt den 3. Tabellenrang in der A-Klasse 2.

... was bisher geschah

Da das Berichtswesen in der Saison 2025/26 sich bisher zu den Heldentaten der 3. Mannschaften ausgeschwiegen hat, folgt eine Kurzzusammenfassung der bisherigen Begegnungen.

In Runde 1 gelang ein recht ungefährdeter 6-2 Heimsieg gegen die Mannschaft vom TSV Solln 2. Die nominell schwächste Mannschaft der A-Klasse 2 trat nur zur siebt an, sodass Lars den ersten Punkt aussitzen konnte; Leon, Arnd und Nicolas fuhren drei weitere ganze Punkte ein und an den verbleibenden Brett spielten Stefan, Julian, Jürgen und Uli Remis. Die (seit mindesten 10 Jahren bestehende :-)) Mission "Zugzwang 3 steigt auf" schien in gutem Fahrwasser.

In Runde 2 gab es umgehend einen Dämpfer: beim Auswärtsspiel bei den SF Dachau sorgten Leon, Paul und Julian für ganze Punkte, allerdings fuhren Lukas, Stefan, Samuel und Robert eine Null ein. Das Remis (aus zwischenzeitlicher Gewinnstellung) von Lars bedeutete damit eine knappe und bittere 3,5-4,5 Niederlage.

Das Heimspiel gegen den SC Sendling 2 in Runde 3 lies sich wieder gut an, da die Gegner es mit nur sechs Spielern versuchten und Leon und Stefan nach einer Stunde je einen kampflosen Punkt beisteuerten. Die Niederlagen von Julian und Georg wurden durch vier ganze Punkte von Nicolas, Jürgen, Martin und Kuros überkompensiert, sodass der Endstand 6-2 betrug.

Mit 4-2 Mannschaftpunkten und einem üppig gefüllten Brettpunkkonto lag Zugzwang 3 damit zum Jahreswechsel nach drei Runden auf dem 3. Platz und nur einen Punkt hinter FC Bayern München 6 und SC Garching 5.

Unterhaching 2 - MSA Zugzwang 3

Gemäß der eingangs erwähnten Mission galt es bei der zweiten Mannschaft von Unterhaching also zu punkten. Das Spiellokal in einem Kinderhaus bot hervorragende Spielbedingungen, die Nähe zur Senffabrik von Delevey versprach scharfe Partien.

Zunächst starteten wir lediglich zu siebt, da Stefan zum Wettkampfbeginn um 19:30 Uhr noch nicht an Brett 5 erschienen war. Nach ersten nervösen Blicken von Mannschaftsführer Nicolas zur Tür, tauchte Stefan mit ca. 30 Minuten Verspätung auf, kam sah und remisierte relativ schnell.

In einer ereignisarmen Partie an Brett 3 hatte Arnd ein ausgeglichenes Endspiel erreicht, als er nach 19 Zügen das Remisangebot seines erfahrenen und spielstarken Gegners annahm. Nach rund 2 Stunden Spielzeit hatten wir damit aus zwei Weißpartien lediglich zwei Remis herausgeholt. Jedoch standen Leon und Martin in den beiden verbliebenen Weißpartien recht vielversprechend und die vier schwarzen Bretter sahen allesamt nicht schlecht aus.

Arnd's Einschätzung zu Leon's Partie an Brett 1 erwies sich als goldrichtig: Nachdem er einen Springer als Vorposten auf c6 installieren konnten, kannte die Partie nur noch eine Richtung. Insbesondere das Finale war dabei sehr sehenswert:

 

Leider erwischte Nicolas an Brett 6 einen rabenschwarzen Tag. Aus der Eröffnung gut herausgekommen, hatte er einen "Fischermoment", als er Material einsackte und anschließend mit einem Läufer weniger dar stand. Hoffen, wir das sich die Geschichte ähnlich entwickelt und Nicolas die nächsten Partien der MMM gewinnt und mit dem Aufstieg krönt. :-)

An Brett 2 entwickelte sich Lars' Partie (wenn auch mit deutlich mehr Material) sehr ähnlich zu Arnds Partie: die Remisbreite wurde zu keinem Zeitpunkt verlassen, die Struktur war symmetrisch und keine Seite konnte nennenswerte Fortschritte erzählen. Einschätzung der anderen Bretter zu diesem Zeitpunkt: Uli strebte dem Remis entgegen, Martin hatte gute Gewinnechancen und Florian würde ein Dauerschachs bekommen. Angesichts schwindender Zeit und einer zunehmend passiver werdenden Stellung nahm Lars das Remisangebot zum 2,5-2,5 Zwischenstand an.

An Brett 8 zahlten sich Uli's Arbeit am Eröffnunsrepertoire und die Lehren aus seinem letzten Turnier in Kehlheim aus und er kam relativ problemlos zu einem Remis. An den beiden verbleibenden Brettern hingegen entspann sich ein wahrer Krimi... Zunächst hatte Martin an Brett 7 mit einer Minusqualität für die er einige Bauern erhalten hatte, eine aussichtsreiche Stellung. Dem Gegner gelang es jedoch die vorrückenden Freibauen zu blockieren, sodass ein klarer Gewinnplan nicht ersichtlich war. Leider ging dann noch ein Läufer verlustig und bedingte die Aufgabe und einen 3-4 Zwischenstand.

Damit hing alles an der letzten laufenden Partie von Florian an Brett 4. Nach der Eröffnung sah es von außen bei gegenseitigem Rochaden kurzzeitig nach einem schnellen Schiffbruch der schwarzen Stellung aus, aber Florian setzte sich trickreich zur Wehr und sein Gegner tappte in eine ausgelegte Falle. Doch anstatt mit einem Mehrturm ein Dauerschach von Florian zuzulassen, überzog er die Stellung, was Florian präzise ausnutzte. Nach über 60 Zügen gab der Gegner auf und gegen 23:30 Uhr war der 4-4 Endstand besiegelt. Im Folgenden Florians Kommentare ab der kritischen Stellung, an der die Partie zunächst in Remis und dann in eine für Schwarz gewonnen Stellung kippte:

Einzelergebnisse und Tabelle

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Mit dem Mannschaftsremis halten wir weiterhin den 3. Platz. Auch wenn der Abstand zu Bayern 7 damit um einen Punkt angewachsen, ist noch alles offen. Das Restprogramm wird allerdings deutlich schwieriger als die erste Hälfte der Saison: wir haben gegen die untere Hälfte der Tabelle alle Partien gespielt und treten noch gegen die erwartbar stärkeren Mannschaften an. Es bleibt also abzuwarten, wie die Mission "Zugzwang 3 steigt auf" in der Saison 2025/26 ausgeht...

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Danke an Arnd, Leon und Florian für ihren Input!

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