Liebe Schachfreunde,

am gestrigen Sonntag verlief in der ersten Runde gegen Bindlach leider nicht alles nach Plan für Zugzwang. Ich möchte es an dieser Stelle relativ kurz machen, weil der Kampf bei mir nicht gerade freudige Erinnerungen wachruft. Hinzu kommt noch, dass ich keine Partien (außer meiner eigenen) beisteuern kann, weil anders als in den bayerischen Ligen die Partien vom Deutschen Schachbund nicht auf der Homepage veröffentlicht werden. Generell hat sich unsere Webplattform mit dem Aufstieg verschlechtert statt verbessert, siehe das armselige Resultat hier.

Bayerische Mannschaftsmeisterschaft ( BSB )


v Tabelle

Rang Mannschaft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MPkt BPkt
1. FC Bayern München 2 ** 5 4 5 6 8 6 17 - 1 50,5 - 21,5
2. MSA Zugzwang 1 3 ** 4 5 6 15 - 3 42,5 - 29,5
3. TSV Wacker Neutraubling 1 4 ** 4 4 4 5 5 12 - 6 40,5 - 31,5
4. SK Passau 1 4 ** 4 5 4 6 9 - 9 37,0 - 35,0
5. SK Kriegshaber 1 3 4 4 ** 6 4 9 - 9 35,0 - 37,0
6. SGem Pang/Rosenheim 1 ** 8 - 10 37,5 - 34,5
7. SC Gröbenzell 1 2 4 4 3 ** 8 - 10 33,5 - 38,5
8. SC Bad Königshofen 1 0 3 4 2 ** 4 6 - 12 29,0 - 43,0
9. SC Rottal 1 3 3 4 4 ** 4 - 14 29,5 - 42,5
10. SV Würzburg 1 2 2 2 ** 2 - 16 25,0 - 47,0

 

Es stand noch der Saison-Abschlussbericht des Mannschaftsführers der "Ersten" aus, den ich hiermit nachreiche:

Nie mehr Oberliga?!

Letzter Spieltag der überregionalen Ligen am 15.04.2012

Bericht des Beobachters

 

Der 18. März 2012 wird wohl als historischer Tag in die Geschichte des MSA Zugzwang eingehen, denn mit dem Remis von Stefan Kindermann nach über 5 Stunden Spielzeit stellten wir den Sieg im Mannschaftskampf gegen Wacker Neutraubling sicher, und qualifizierten uns zugleich für den Aufstieg in die 2. Bundesliga! Den leichtesten Sieg trug diesmal Erasmus davon, der seinen Gegner nach einem misslungenem Franzosen in nur 22 Zügen zur Aufgabe zwang. Im Gegenzug war Mauro mit Weiß ebenfalls gegen Französisch schlecht aus der Eröffnung gekommen, und musste sich schließlich der schwarzen Initiative beugen. Meine eigene Partie verlief gelinde gesagt etwas ungewöhnlich. Natürlich auch wieder Französisch. Bei festgelegter Zentrumsstruktur glaubte ich meinen Springer gegen zwei Zentrumsbauern opfern zu müssen, nur um wenig später festzustellen, dass ich keine ausreichende Kompensation hatte. Mein Gegner Loos kam darüber jedoch in Zeitnot, und streute Fehler um Fehler ein, um schließlich in einer Verluststellung zu landen, und im 32. Zug entnervt aufzugeben – meine Mannschaftskameraden konnten es kaum glauben! Dieser Sieg sollte aber sehr wichtig werden, wie die weitere Entwicklung zeigte. Unsere beiden Matchwinner waren diesmal Bernhard und Markus. Besonders überzeugt hat mich die Leistung von Bernhard, da er seine Figuren sehr harmonisch postierte und den Druck auf seinen Gegner immer mehr erhöhte. In der Diagrammstellung folgte: